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Das Austria Extreme Cup Downhill-Finale fand vergangenes Wochenende 15./16.Oktober

in Zusammenarbeit mit dem österr. Radsportverband im Bikepark Mautern (Stmk) statt.

Die 2 km lange Strecke, gespickt mit zahlreichen Hindernissen, Tables, Sprüngen und Brücken verlangte von den knapp 100 Startern einiges ab. Das Durchschnittsgefälle betrug ca. 26 % und die Fahrzeit lag knapp unter 4 Min.

Ich schaffte mit einer Zeit von 3:33 die Tagesbestzeit und holte so souverän den Sieg im Bewerb. Somit konnte ich mir auch die Austria- Gesamtcupwertung sichern!

Mit Zuversicht geht es ins nächste Jahr, wo 2012 die WM in Leogang statt finden wird.


Innsbruck lud zu einem besonderen Rennen ein. Es waren 10 Top Teams des Downhill-World Cup Zirkus vertreten. Wie z.B. Trek, Scott 11, Yeti Fox, MS Evil, Giant, Dirt Norco, Monster/Specialized, Lapierre …..

Wir (Mathias Haas, Mani Gruber, unser Wildcardfahrer Georg Engl und ich wollten unser Team Alpine Commencal Austria (das einzige Team aus Österreich) gut vertreten.

Wir rechneten uns keine großen Chancen aus und waren einfach nur glücklich bei so einem besonderen Event dabei sein zu können.

Doch Samstag kam alles anders und wir wurden eines Besseren belehrt !!!. Es zählte nicht nur die schnellste Zeit eines Fahrers (der in ausgewählten Gruppen fahren musste), sondern die Zeiten des kompletten Teams.

Der Kurs war extrem lang (mehr als 9 Minuten waren die Fahrer unterwegs) und es wurde alles von uns gefordert!

Am ersten Platz landete MS EVIL Racing gefolgt von uns Alpine Commencal Austria (wir sind happy) und auf Rang 3 landete das irische Norco Race Team.

Es war echt ein cooles Event und ich hoffe, wir dürfen nächstes Mal auch wieder am Start sein!

Mehr dazu auf www.nordkette-downhill.at

See you Boris

Pics by Petz


Am Mittwoch (3.8.) fuhren wir knapp 1000km ins schöne Dorf La Bresse (FRA). Donnerstag stand der Trackwalk am Programm und ich besichtigte die Strecke sehr genau, denn ich wusste der Kurs war nicht sehr lang, aber dafür ziemlich aggressiv und sehr abwechslungsreich zum Fahren.

Am Freitag war den ganzen Tag Training und es lief ziemlich gut. Die Spannung stieg am Samstag – die Qualifikation stand am Zeitplan. Im Quali-Lauf hatte ich keine größeren Fehler und ich qualifizierte mich solide als 50ter.

Samstagabend fing es dann plötzlich zu regnen an und es hörte auch über die Nacht nicht auf!!

Das hieß am Sonntag rein in die Regenkombi und Spikes aufziehen.

Der Start war okay, aber es wurde extrem rutschig und man brauchte echt viel Glück, dass man einen sauberen Lauf hinunter bekam. Leider hatte ich in meinem Rennlauf viel Pech und machte sehr viele kleine Fehler, die sich dann insgesamt sehr groß auswirkten. Platz 63 schaute zum Schluss raus!

Aber der nächste Worldcup in Val di Sole steht schon am Programm (19.-21.8.)!!

see you Boris

pics by Hoshi Yoshida

Nach einem tollen Aufenthalt bei Vincent`s (unser Teammechaniker) Tante Doris in Boston, einer kleinen Shoppingtour und einer kleinen Sightseeingtour durch die Altstadt, die sehr einer belgischen – holländischen – englischen Stadt ähnlich ist, machten wir uns von Boston auf den Weg nach Windham, wo wir von der Ostküste ca. 4 Std. ins Landinnere fuhren. Wir verließen den Bundesstaat Massachusetts und kamen in den Bundesstaat New York. Dort fanden wir ein tolles Hotel mit einer hauseigenen Poolanlage, wo wir uns nach dem Training immer noch im Wasser austoben konnten!

Die Downhill-Strecke war wieder typisch amerikanisch: extrem schnell, diesmal sehr kurz, nicht einmal 3 min Fahrzeit , weite Sprünge und felsige Passagen. Es war eine kleine Materialschlacht – viele Kettenblätter und Kettenführungen blieben auf der Stecke liegen, auch Felgenrisse waren genug dabei, leider hatte auch ich große Probleme, aber Dank des guten Umfeldes wurden diese gelöst! Thanks a lot!!!

Petzi und ich fanden uns aber auf der Strecke relativ schnell zurecht, in der Quali konnte ich  den 58. Platz einfahren, ich war zufrieden -  bei mehr als 200 Starter unter die Top 80 zu fahren und am Sonntag an den Start gehen zu können.

Am Samstag fuhr ich  2 Trainingruns und ich schaute mir dabei verschiedene Linien an.  Am Sonntag lief alles wie am Schnürchen, ich machte alles richtig:-), war motiviert und konzentriert, die Strecke wurde noch schneller und die Fahrer noch aggressiver!

Trotz aller Bemühungen nur der 63. Platz – einfach zu wenig Gas gegeben, aber dennoch um Erfahrungen reicher!

Auf nach Europa zu den nächsten Rennen!

pic by Hoshi Yoshida

Griaß Eich!   ;) ;)

Am Dienstag ging es für Petra, Manuel, Vinzenz (unser Mechaniker) und mich nach Kanada zum 4 World-Cup-Race. Wir flogen von Wien nach Paris, Paris – Boston.

In Paris hat für uns ein Horrortrip angefangen. Kurz vor dem Einstieg in den Flieger (von Paris nach Bosten) haben sie uns gesagt, dass wir keine Esta(Formular) ausgefüllt haben und dass wir das noch schnell zu machen hätten, ansonsten könnten wir nicht mitfliegen! Nach 45 Min. haben’s wir dann Gott sei Dank geschafft und wir durften einsteigen. In Bosten angekommen wurden wir bei der Passkontrolle von der Polizei abgeführt und mussten haarscharf belegen, was wir in den USA bzw. Kanada vorhaben. Und zu allem anderen ist Petzi`s Koffer nicht angekommen!!

Mit dem Mietauto irrten wir danach noch bis ca. 2Uhr in der Früh herum, bis wir ein Motel gefunden hatten. Dank Doris – Vincents Tante (lebt in Boston) fanden wir am nächsten Tag heraus, dass Petzis Tasche nie von Wien mitgekommen war.

Nach der Aufregung machten wir uns auf den Weg nach Mte. Ste. Anne, da wir beschlossen hatten, die Kleidung einfach zusammenzutauschen, damit Petz trainieren konnte. Nach einer mehrstündigen Autofahrt kamen wir schlussendlich um 2 Uhr in der Früh in MSA an. Dort hatten wir ein gemütliches Häuschen, wo wir uns sehr gut von den Strapazen erholten.

Leider ließ der nächste Schock nicht länger auf sich warten!

Mani, mein Teamkollege fuhr beim Training gegen einen Baum, verletzte sich beim Finger und musste ärztlich versorgt werden!

Petz und ich versuchten die Quali nach der ganzen Aufregung recht locker anzugehen und fuhren unter diesen extremen Bedingungen gar nicht so schlecht.

Ich fand mich auf dem 46. Platz und Petz auf dem supergenialen 4ten.

Am Sonntag war das Wetter sehr wechselhaft. Regen, Sonne, Regen, Sonne.

Die Strecke war aber so gut wie trocken, die tiefen Gatschlöcher blieben natürlich. Ich stürzte leider in meinem Lauf in der Steinpassage kurz vorm Ziel und wurde 67.

Petz wurde 7te  ;)

Am Montag reisten wir den langen Weg zurück nach Boston zu Vincents Tante, die uns wieder herzlich aufnahm. Am Dienstag schauten wir uns Boston etwas an und Mani flog nach Hause.

Ich wünsche Mani gute Besserung und ich hoffe, dass wir bald wieder gemeinsam downhillen können!!!

pic by Hoshi Yoshida