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Es war schon ein besonderer Auftrag, nominiert vom Österr. Radsportverband bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Hafjell/Lilliehammer in Norwegen, dabei sein zu dürfen.

Wir, das gesamte Nationalteam (5 Elitefahrer und 2 Junioren, sowie unsere 2 Physiotherapeutinen) flogen am Dienstag nach Norwegen und wurden von unserem Betreuer Bernd Kindermann und Hermann, unserem Mechaniker am Flughafen abgeholt und ins Quartier gebracht. Mittwoch fand die Begehung der Strecke statt und alle waren sehr fasziniert von der wunderbaren Landschaft in der die Downhillstrecke eingebettet ist.

Donnerstag absolvierten wir die ersten Trainingsläufe, wobei ich versuchte noch nicht alles zu geben. Die Strecke war weltmeisterlich und hatte alles was man sich als Downhiller wünscht, doch Kräfte raubend war sie allemal! Freitag, die ersten Zeitläufe und Samstag fand dann das Time Training statt, Platz 51, nicht ganz optimal, da ich zwar bis zum letzten Waldstück ganz gut fuhr, aber dann doch einige Fehler machte, der Speed war aber ganz okay.

Sonntag beim Training, alles schien super, wäre da nicht ein fataler Fehler passiert!

Sturz, Helm kaputt, Hand und Daumen verdreht! Ein Arzt kam sofort zu mir, aber ich konnte trotz Schwindel und Übelkeit aufstehen und rollte langsam irgendwie ins Ziel. An ein Starten war aber nicht mehr zu denken. Bernd, unser Nationalteambetreuer brachte mich ins Quartier.

Eine leichte Gehirnerschütterung, Kopfschmerzen und Prellungen, aus der Traum – einen guten Platz für Österreich einzufahren.

Danke an den Österr. Radsportverband, an unseren Koordinator Bernd Kindermann, an Herrmann unseren Mechaniker und an Maria und Margot, unsere Physiotherapeutinnen!

Neue Chance, letzter iXs-Cup in Leogang am 22.9.

Ich hoffe, es passt bis dorthin wieder alles!!


Hoch motiviert fuhr ich mit meinem Trainer Radi und zwei weiteren Jungs ins Aostatal zum vorletzten Cup dieser Saison. Alles schien aus meiner Sicht perfekt, die Trainingseinheiten liefen sehr gut und die Strecke, die ich gut kannte, war auf mich zugeschnitten. Beim Seedingrun hatte ich einen Sturz und landete auf Platz 31. Natürlich war ich nicht zufrieden und wollte beim Finallauf viel, viel besser fahren, denn eine gute Platzierung war allemal drinnen. Ich hatte am Sonntag eine wirklich sehr gute Zwischenzeit und das italienische Publikum trug mich mit Begeisterung förmlich ins Ziel. Leider passierte mir in der letzten Kurve knapp vorm Ziel ein schwerer Fehler, der zum Sturz führte und die gute Zeit war dahin, Platz 69! Bitter enttäuscht verließ ich den Zielraum, aber was soll`s! Es wird eine Revanche geben.

Danke Raffi für die Fotos!!

Nächstes wichtiges Rennen ist die WM in Hafjell (NOR) vom 2.-7.9.14, wo ich vom ÖRV nominiert bin.

Drückt mir die Daumen.

See you

Boris


Nach dem guten Ergebnis bei den österr. Meisterschaften war ich natürlich für das kommende Europacup-Rennen in Tschechien sehr motiviert, zumal mir ja auch die Strecke sehr entgegen kommt. Eine Länge von rund 3 Minuten, sehr wendig zum Fahren, enge und extrem steinige Passagen und Kurven, technisch anspruchsvoll und volle Konzentration war hier gefragt. Allen machte aber die extrem große Hitze, die sich am Sonntag noch steigerte, zu schaffen!

Trotzdem war es für mich ein sehr gelungenes Wochenende – beim Seedingrun erreichte ich mit meiner Startnummer neun den 9.Platz und am Sonntag beim Finallauf den 13.Platz bei fast 280 Startern aus 18 europäischen Nationen und noch dazu als bester Österreicher konnte ich durchs Ziel fahren.

Happy und erleichtert  geht’ s jetzt ab an den Gardasee,  wo ich eine Trainingswoche einlege. Im August starte ich beim iXs-Cup in Pila(ITA), beim World Cup in Meribel (F) und dann bin ich ein Fixstarter bei der WM in Hafjell(NOR).

Drückt mir die Daumen und danke an alle, die mich unterstützen!

See you

Boris


Endlich konnte ich am vergangenen Wochenende meine Leistung vom Seeding-run ins Finale mitnehmen. Vom 11.-13.Juli fand erstmals in Kirchberg bei Kitzbühel die Downhillmeisterschaft statt. Schon eine Woche vorher kam ich zum Training auf die neu angelegte Strecke am Gaisberg und ich wusste, dass dieser Kurs ganz nach meinem Geschmack war. Lang und technisch anspruchsvoll, viel zum Treten, wendige Passagen und vor allem viel Kraft und Konzentration war gefragt, denn Fehler durfte keiner passieren.

Die Wetterbedingungen waren am Samstag alles andere als optimal. Aber wer mich kennt, weiß dass ich Regenwetter und damit verbunden eine sehr rutschige Strecke, liebe. Beim Seedingrun stellte ich den ersten Platz, das bedeutete, dass ich am Sonntag als Letzter an den Start ging. Nervenaufreibend, wie sich jeder vorstellen kann. Vor mir die drei weiteren besten Österreicher, alle drauf und dran zu gewinnen.

Sonntagvormittag Training unter wieder anderen Bedingungen und dann vor dem Finale plötzlich Sonnenschein, das hieß gute Reifen waren heute das Um und Auf.

Radi, mein Betreuer tat sein Bestes, alles lief heute perfekt und ich war auch mental heute sehr gut drauf und gab wie schon so oft mein Bestes. Aber heute ging es auf. Ich konnte meine Zeit vom Vortag noch um 12 Sekunden verbessern, wobei man fairerweise sagen muss, dass die Strecke trockener und dadurch schneller war. Es war extrem spannend, denn ich wusste Mani, Markus und David, die vor mir gestartet waren, wollten auch nur eines, vorne sein.  Mit einer Zeit von 4:12 im Ziel, konnte ich die Silbermedaille einfahren. Perfekt!

Danke an mein Team Sportsnut, an alle Sponsoren, an Radi, an Klausi und an meine family (ohne euch alle geht gar nichts).

Weiter geht`s am kommenden Wochenende nach Spicak (CZE) zum iXs-Cup, wo die nächste Herausforderung auf mich wartet.

See you Boris



Vor sechs Jahren habe ich hier auf der legendären Downhillstrecke den zweiten Platz bei den Junioren eingefahren. Die Bedingungen waren damals noch schlimmer als heuer, es war eine einzige Schlammschlacht. Dieses Jahr fand hier der erste iXs-Cup statt und die Strecke wurde eigens dafür umgebaut und vor allem länger gestaltet.

Der Trainingstag am Samstag und der Seedingrun war für mich nicht das Wahre. Ich kam einfach nicht ins Fahren, war irgendwie blockiert. So hoffte ich auf das Training am Sonntag. Doch auch das war bei weitem nicht optimal!

Heuer war auch der Kurs durch den Regen beeinflusst und das wirkte sich bei mir so aus, dass zweimal die rote Flagge beim Training gehisst wurde und ich meinen Lauf jedes Mal stoppen musste, weil sich ein Rider verletzt hatte. Das heißt ich konnte keinen Lauf optimal durchfahren und das wirkte sich beim Rennen natürlich aus, Platz 37!

Next race, new chance!

Vom 11.-13.7.14 finden in Kirchberg /Tirol die österreichischen Meisterschaften statt.

See you

Boris