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Vier Österreicher Markus Pekoll, David Trummer, Andreas Kolb und ich wurden vom Österr. Radsportverband nominiert, um an der heurigen WM in den Pyrenäen teilnehmen zu können. So spektakulär wie die Strecke war auch das Wetter!

Auf der sehr durchwachsenen und schwierigen, aber dennoch super Strecke wurde den weltbesten Fahrern alles abverlangt. Der Regen (Mittwoch, Donnerstag und Freitag) machte den Kurs nicht nur extrem schlammig, sondern auch extrem rutschig und man musste fast drüber fliegen um nicht zu Sturz zu kommen. Besonders die Holzbrücken waren gefährlich!

Doch das Wetter besserte sich und so konnte am Samstag und Sonntag noch ordentlich trainiert werden, wobei der durchnässte Boden nicht richtig trocken wurde. Bei der WM gibt es keinen Qualilauf, sondern man startet nach den Punkten vom Weltcup. 110 Fahrer waren am Start und alle wollten den Kurs gut bewältigen. Ich startete mit der Nummer 95 ziemlich früh (heuer habe ich den Fokus auf den iXS-Cup gelegt und bin nur WC-Rennen in Lourdes und Leogang gefahren, daher wenig WC-Punkte).

Natürlich gab ich mein Bestes, habe mich voll auf den Lauf konzentriert – 60.Platz. Bedingt zufrieden, vielleicht doch zu wenig riskiert! Dennoch war es ein einmaliges Erlebnis bei diesem Event dabei sein zu dürfen.

Weiter geht’s zur EM nach Polen und dann zum letzten iXs-Cup nach Leogang!

See you Boris


Im Zuge des Nordkette Downhill.PRO Rennens am 28./29.August 2015 fand die österreichische Meisterschaft statt.

Schauplatz des actionreichen Events war der berüchtigte Singletrail hoch über den Dächern von Innsbruck. Heuer wurde auf einer der schwierigsten Strecken Europas die volle Distanz von 4,2 Km Länge, 1030 Höhenmeter und einem Gefälle von bis zu 36 Grad um den Sieg gefahren. Der Trail verlangt schon von jedem einzelnen Fahrer alles ab, denn rund 10 Minuten braucht man um von der Bergstation Seegrube bis zur Hungerburgbahn über extrem viele Serpentinen, Stufen, Wurzeln, North-Shores, Drops und einem Road-Gap zu fahren.

Für mich war es ein sehr anspruchsvolles Rennen, nicht nur wegen der extremen Länge (3x so lang wie ein herkömmliches DH-Rennen), es war auch extrem heiß (36 Grad!)

Nach einigen super Trainingsläufen am Freitag und Samstag, begann das Rennen um 12.30 Uhr. Leider war nur ein 30 Sec. Intervall zwischen den Fahrern, der für mich nicht optimal war, obwohl das Reglement, das so vorgesehen hatte. Mit super Zeit unterwegs, musste ich drei Fahrer überholen und wer die Strecke kennt, weiß das ist nicht einfach! Wertvolle Zeit ging verloren. Um 9 Zehntel verpasste ich das Podest – 4.Platz; natürlich nicht ganz zufrieden!

Auf geht`s zur WM nach Andorra!

See you Boris


Das vierte und somit das vorletzte Rennen des iXs-Cup führte mich und mein Team am vergangenen Wochenende nach Spicak. Über 300 Fahrer aus 23 Nationen waren am Start. Der kleine Ort an der tschechisch-deutschen Grenze steht nun schon eine Ewigkeit im Kalender der iXs-Serie. Für mich war es das vierte Mal, dass ich hier ein Rennen fuhr und ich muss mir eingestehen, es ist jedes Mal super hier an den Start zu gehen. Der Bikepark wird für die Premiumserie zu einem racetauglichen Kurs verwandelt, der Struggletrail hat eine Länge von 1800m und 320 Höhenmeter muss man bewältigen.

Für mich ging es um sehr wichtige Punkte für die Gesamtwertung, also Gas geben und durchkommen!

Der Qualifikationslauf am Samstag lief perfekt, auf der staubtrockenen Strecke konnte ich den 8. Platz einfahren und so war ich für Sonntag im Superfinale (Top 30). Das war auch mein Ziel! Sonntag war das Wetter sehr wechselhaft. Beim Abschlusstraining zu Mittag bei meinem Lauf ging ein Regenguss nieder, der mich zum Stoppen zwang. Der Start wurde eine halbe Stunde verschoben, weil der Lift wegen des Gewitters abgeschaltet werden musste. Etwas nervös wegen der richtigen Reifenwahl, das Wetter hatte sich gebessert, aber die Strecke war nicht leichter zu fahren, ging ich um 15:3 Uhr an den Start. Die Reifen passten, wäre da nicht ein kleiner Ausrutscher gewesen, der mir Zeit kostete. Platz 17!

Erfreulich ist aber momentan die derzeitige Gesamtwertung, bei der ich auf dem 8.Platz liege.

Ende August findet auf der Nordkette in Innsbruck die österreichische Meisterschaft statt.

Drückt mir die Daumen!

See you Boris


14 Stunden Autofahrt um am dritten europäischen DH-Event teilnehmen zu können. Beeindurckt vom französischen Downhillort in den Alpen und von der Strecke, die extrem trocken und staubig war und dadurch auch sehr schnell!

Das Rennen, bei dem 260 Fahrer aus 30 Nationen an den Start gingen, wurde im Rahmen des Crankworx Festivals Les 2 Alpes ausgetragen. Sowohl die Strecke als auch das Starterfeld zeigten sich auf Weltcup Niveau. Die Piste mit einem Höhenunterschied von etwa 700 Höhenmetern präsentierte sich extrem trocken und staubig, als sehr schnell und wendig.

Es bereitete mir sehr viel Spaß diesen Kurs zu fahren, war es für mich doch das erste Mal diese Strecke kennen zu lernen und ihre Tücken zu meistern. Nach vielen Trainingsläufen am Freitag, ging es am Samstag wieder bei der Qualifikation unter die Top 30 zu fahren. Bestens gerüstet und motiviert stürzte ich mich hinunter. Gutes Gefühl  – doch ein Patschen beim hinteren Reifen verhinderte eine gute Zeit und ich konnte nur mehr ins Ziel rollen. Schicksal!

Kurzzeitig war ich natürlich deprimiert, aber am Renntag gab ich noch einmal so richtig Gas und ich gewann das kleine Finale. Trost war, dass ich mit dieser Zeit im Superfinale an 13. Stelle gelegen wäre.

Tolles Wochenende, danke an alle Sponsoren, an Radi und Gerhard.

See you

Boris