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Round 6 des World Cup Zirkus ist vorbei. Nach einer nicht so guten Saison hab ich heute endlich wieder einmal einen guten Lauf ins Ziel gebracht., bis auf einen kleinen Fehler in der letzten Kurve! Zum Schluss schaute Platz 39 raus. Die Strecke war voll USA style, schnell, viele offene Kurven und geile Sprünge ;) jetz heißts wieder alles in die Mietautos packen und ab nach Mount Saint Anne zur Weltmeisterschaft!!! :D :D Dort hört ihr wieder von mir;)


Bin seit gestern wieder zurück aus Norwegen. Es war eine sehr aufregende und interessante Woche im Norden Europas und eine sehr bemühte Organisation rund um die EM.

Los ging es am Mittwoch, dem 4.8. um 10.30. Wir(unser Nationalteam mit Mag. Bernd Kindermann und Peter Wilhelm als Betreuer, Petra Bernhard, Markus Pekoll, Mario Sieder und Gruber Manuel und ich flogen 2.Std von Wien Schwechat nach Oslo und dann ging es in zwei Mietautos und mit einer Reisegeschwindigkeit von 80km/h weiter nach Hafjell. (ca. 10min von Lillehammer entfernt). Sieder Heinz und unser Mechaniker Chris fuhren mit dem Auto (22 Std.) bepackt mit unseren Rädern und dem ganzen Material zur EM!

Donnerstag war das erste Training und die Strecke war in einem super Zustand: Viele Sprünge und enorme Jumps waren zu bewältigen, aber auch lange Tretpassagen forderten von den Läufern einiges ab. Mit meinen Trainingsläufen war ich sehr zufrieden, das Rad hatte ich sehr gut im Griff und es lief alles bestens!

Die Qualifikation am Freitag wurde in einem kompletten Regen ausgetragen, was mir  auf dieser schmierigen, mit vielen Wurzeln und Steinen bestückter Strecke zu Gute kam und ich 15ter wurde.

Der Finaltag war ganz anders, blauer Himmel und die Sonne lachte vom Himmel. Die Strecke trocknete auf und es wurde bei den Trainingsläufen von Fahrt zu Fahrt schneller.

Beim Finale schaute für mich Platz 20 heraus.

Weiter geht`s nach Windham (USA) zum WC und dann nach Mt.Ste.Anne (CAN) zur WM!

See you Boris und danke an alle dich mich unterstützen!!!!



Erholt vom Sturz und wieder geladen!!!! mit Energie ging es zum nächsten WC nach Val di Sole (ITA). Locker und sehr gut drauf machte ich am Donnerstag einige gute Trainingsläufe. Die Strecke war mir ja bekannt und ich wusste dieses Wochenende wird besser sein als das letzte. Doch das Schicksal meinte es wieder einmal nicht gut mit mir.

Am Freitag startete ich optimal und ich gab mein Bestes – ich hatte ein „super“ Gefühl am Rad, aber plötzlich stürzte ich so unglücklich auf meinen Oberkörper, dass ich einige Sekunden kaum noch Luft bekam. Ein Notarzt war sofort zur Stelle, aber Gott sei Dank konnte ich den Berg mit dem Rad wieder hinunterrollen. Vorbei war der WC in Val di Sole !!!

Auf zur EM nach Hafjell (NOR) vom 4.- 8.8.2010, wo ich vom ÖRV nominiert bin!

Hoch motiviert und voller Tatendrang fuhr ich zum World Cup nach Champery (SUI), um mein Können an einer der schwersten Strecken im Weltzirkus unter Beweis zu stellen.

Aber bereits am ersten Trainingstag (nachdem ich einige Male super gefahren bin), blieb ich an einer Streckenstange hängen und stürzte. Leider blieb die ungewollte Berührung mit dem Boden nicht ohne Folgen. Mein Mittel- und Zeigefinger tobte vor Schmerzen und an einen Quali-Lauf war nicht mehr zu denken.

Zum Glück stellte die Ärzte nur eine starke Prellung im Bereich der Gelenkskapseln fest und ich bekam einen Schutz, damit sich alles wieder beruhigen konnte. SORRY!!!

Vergangenes Wochenende fand in Windischgarsten (AUT) der

Int. ASVÖ Wurbauer Downhill 2010 statt.

Die besten österr. Downhiller waren am Start und auch andere Nationen ließen sich das gut organisierte Downhill-Wochenende nicht entgehen.

Wechselhaft wie das Wetter, starker Regen – Sonnenschein –heftiges Gewitter, war auch die Strecke. Extreme Steilpassagen, gespickt mit rutschigen Abschnitten, wurzelreiche Waldstücke, sowie ein Sprung und eine schnelle Zielpassage im Ort, so abwechslungsreich war das Rennen.

Der 1.Lauf war ganz okay (4.Platz) und ich hoffte im Hauptlauf die Passagen schneller nehmen zu können. Beim 2.Run fuhr ich im oberen Bereich etwas zu verhalten, bedingt durch die extrem schlammigen Abschnitte. Optimal fuhr ich im unteren Teil der Strecke, hatte ein super Gefühl und lt. Zeitnehmung war ich auch schnell unterwegs. Und so konnte ich trotz kleiner Fehler, den 4.Platz erzielen.

Weiter geht’s zu den nächsten World Cups in Champery (SUI) und Val di Sole (ITA). Haltet mir die Daumen!!!

See you Boris

Foto: Martin Steiger