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Über 1800km muss man fahren um nach Lourdes (Pyrenäen) zu kommen, wo heuer das erste Weltcuprennen dieser Saison stattfand. Es war eine Hammerstrecke, schwierig und dennoch sehr gut zum Fahren. Die Trainingseinheiten (wenn auch nur wenige, mehr durfte man nicht fahren!) waren perfekt und es schien alles gut zu laufen. 175 der weltbesten Fahrer waren am Start und alle wollten natürlich unter die besten 80 fahren. Auch ich gab natürlich alles, vor allem viel Speed. Zu Beginn schien alles gut zu laufen! Ich machte dann aber einen gravierenden Fehler, der mir viel Zeit kostete. Also nur Platz 91! That`s racing!!

Es ging wieder über San Remo (wo ich meinen Frust mit einer sehr schönen Tour abbauen konnte), zurück nach Österreich! Die nächsten Rennen warten.

See you

Boris


Unter internationaler Beteiligung fand am 5.4. ein Downhillrennen im nahegelegenen Slowenien statt. Unterstützt vom steirischen Landes-Radsportverein war es für mein ein ideales Auftaktrennen in dieser neuen Saison. Unter optimalen Bedingungen, auch wettermäßig, konnte ich den Seeding-Run sehr gut absolvieren und so ging ich als letzter Fahrer in den Finallauf. Leider schlug das gute Wetter in einen Schneeregen um und so konnte ich meine gute Zeit nicht halten. Dennoch bin ich zufrieden, 4ter zum Schluß, aber meine Zeit von der Qualifikation hielt dennoch als Tagesbestzeit. Es war ein feines Rennen!


Es war eine echt coole und für mich eine hervorragende Möglichkeit wieder so richtig Gas geben zu können. Gleich zweimal fuhr ich in den Süden.

Die Downhillstrecke Monte Bignone liegt 15 km nördlich von San Remo und ist der ideale Ort (wenn nicht überhaupt der beste) um zu trainieren. Die Strecke ist sehr schnell und steinig, technisch anspruchsvoll und hat im unteren Teil viele Anlieger.

Es war genau die richtige Strecke für mich und meine Bikerkollegen David Trummer, Andreas Kolb, Markus Kolb und Pascal Engel um für die bevorstehende Downhill-Saison gut gerüstet zu sein. Und trotz einiger Strapazen, wir mussten ja selber shutteln – und das bei nicht allzu guten Straßenbedingungen, war es eine perfekte Vorbereitung für die Saison 2015. Bei sonnigem Wetter und guter Stimmung (alle waren gut drauf!) konnte ich meine Kondition verbessern und das Rad optimal perfektionieren.

Auf geht’s in eine neue Saison mit meinem Sports Nut DH Team! Freu mich schon!

See you

Boris


Unter optimalen Bedingungen konnte ich eine Woche auf der Kanarischen Insel Teneriffa trainieren. Die Insel, die sehr gebirgig und weitläufig ist und unheimlich viele Trails verbirgt, war in der ersten Jänner Woche ideal um wieder so richtig Gas geben zu können. Natürlich braucht man anfangs einen Guide, damit man die versteckten Routen auch optimal nutzen kann. Dafür geht es dann endlos lang hinab ins Tal und man kann auch noch nebenbei die schöne Aussicht Richtung Meer genießen. Viele begeisterte Biker haben mich beim Downhillen begleitet und nicht vergessen darf ich die Bikebase in Puerto del Cruz mit Roberto, Rudi und dem schnellsten Guide Basti , danke für die Unterstützung und die geilen Strecken. Übrigens, „Open ESPANIA“ findet am 28./29. März auf Teneriffa statt, vielleicht fahre ich mit, denn die Strecken sind allemal sehr interessant und die Leute extrem nett und zuvorkommend! hay una reunión!

See you Boris

Es war schon ein besonderer Auftrag, nominiert vom Österr. Radsportverband bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Hafjell/Lilliehammer in Norwegen, dabei sein zu dürfen.

Wir, das gesamte Nationalteam (5 Elitefahrer und 2 Junioren, sowie unsere 2 Physiotherapeutinen) flogen am Dienstag nach Norwegen und wurden von unserem Betreuer Bernd Kindermann und Hermann, unserem Mechaniker am Flughafen abgeholt und ins Quartier gebracht. Mittwoch fand die Begehung der Strecke statt und alle waren sehr fasziniert von der wunderbaren Landschaft in der die Downhillstrecke eingebettet ist.

Donnerstag absolvierten wir die ersten Trainingsläufe, wobei ich versuchte noch nicht alles zu geben. Die Strecke war weltmeisterlich und hatte alles was man sich als Downhiller wünscht, doch Kräfte raubend war sie allemal! Freitag, die ersten Zeitläufe und Samstag fand dann das Time Training statt, Platz 51, nicht ganz optimal, da ich zwar bis zum letzten Waldstück ganz gut fuhr, aber dann doch einige Fehler machte, der Speed war aber ganz okay.

Sonntag beim Training, alles schien super, wäre da nicht ein fataler Fehler passiert!

Sturz, Helm kaputt, Hand und Daumen verdreht! Ein Arzt kam sofort zu mir, aber ich konnte trotz Schwindel und Übelkeit aufstehen und rollte langsam irgendwie ins Ziel. An ein Starten war aber nicht mehr zu denken. Bernd, unser Nationalteambetreuer brachte mich ins Quartier.

Eine leichte Gehirnerschütterung, Kopfschmerzen und Prellungen, aus der Traum – einen guten Platz für Österreich einzufahren.

Danke an den Österr. Radsportverband, an unseren Koordinator Bernd Kindermann, an Herrmann unseren Mechaniker und an Maria und Margot, unsere Physiotherapeutinnen!

Neue Chance, letzter iXs-Cup in Leogang am 22.9.

Ich hoffe, es passt bis dorthin wieder alles!!