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Nach dem guten Ergebnis bei den österr. Meisterschaften war ich natürlich für das kommende Europacup-Rennen in Tschechien sehr motiviert, zumal mir ja auch die Strecke sehr entgegen kommt. Eine Länge von rund 3 Minuten, sehr wendig zum Fahren, enge und extrem steinige Passagen und Kurven, technisch anspruchsvoll und volle Konzentration war hier gefragt. Allen machte aber die extrem große Hitze, die sich am Sonntag noch steigerte, zu schaffen!

Trotzdem war es für mich ein sehr gelungenes Wochenende – beim Seedingrun erreichte ich mit meiner Startnummer neun den 9.Platz und am Sonntag beim Finallauf den 13.Platz bei fast 280 Startern aus 18 europäischen Nationen und noch dazu als bester Österreicher konnte ich durchs Ziel fahren.

Happy und erleichtert  geht’ s jetzt ab an den Gardasee,  wo ich eine Trainingswoche einlege. Im August starte ich beim iXs-Cup in Pila(ITA), beim World Cup in Meribel (F) und dann bin ich ein Fixstarter bei der WM in Hafjell(NOR).

Drückt mir die Daumen und danke an alle, die mich unterstützen!

See you

Boris


Endlich konnte ich am vergangenen Wochenende meine Leistung vom Seeding-run ins Finale mitnehmen. Vom 11.-13.Juli fand erstmals in Kirchberg bei Kitzbühel die Downhillmeisterschaft statt. Schon eine Woche vorher kam ich zum Training auf die neu angelegte Strecke am Gaisberg und ich wusste, dass dieser Kurs ganz nach meinem Geschmack war. Lang und technisch anspruchsvoll, viel zum Treten, wendige Passagen und vor allem viel Kraft und Konzentration war gefragt, denn Fehler durfte keiner passieren.

Die Wetterbedingungen waren am Samstag alles andere als optimal. Aber wer mich kennt, weiß dass ich Regenwetter und damit verbunden eine sehr rutschige Strecke, liebe. Beim Seedingrun stellte ich den ersten Platz, das bedeutete, dass ich am Sonntag als Letzter an den Start ging. Nervenaufreibend, wie sich jeder vorstellen kann. Vor mir die drei weiteren besten Österreicher, alle drauf und dran zu gewinnen.

Sonntagvormittag Training unter wieder anderen Bedingungen und dann vor dem Finale plötzlich Sonnenschein, das hieß gute Reifen waren heute das Um und Auf.

Radi, mein Betreuer tat sein Bestes, alles lief heute perfekt und ich war auch mental heute sehr gut drauf und gab wie schon so oft mein Bestes. Aber heute ging es auf. Ich konnte meine Zeit vom Vortag noch um 12 Sekunden verbessern, wobei man fairerweise sagen muss, dass die Strecke trockener und dadurch schneller war. Es war extrem spannend, denn ich wusste Mani, Markus und David, die vor mir gestartet waren, wollten auch nur eines, vorne sein.  Mit einer Zeit von 4:12 im Ziel, konnte ich die Silbermedaille einfahren. Perfekt!

Danke an mein Team Sportsnut, an alle Sponsoren, an Radi, an Klausi und an meine family (ohne euch alle geht gar nichts).

Weiter geht`s am kommenden Wochenende nach Spicak (CZE) zum iXs-Cup, wo die nächste Herausforderung auf mich wartet.

See you Boris



Vor sechs Jahren habe ich hier auf der legendären Downhillstrecke den zweiten Platz bei den Junioren eingefahren. Die Bedingungen waren damals noch schlimmer als heuer, es war eine einzige Schlammschlacht. Dieses Jahr fand hier der erste iXs-Cup statt und die Strecke wurde eigens dafür umgebaut und vor allem länger gestaltet.

Der Trainingstag am Samstag und der Seedingrun war für mich nicht das Wahre. Ich kam einfach nicht ins Fahren, war irgendwie blockiert. So hoffte ich auf das Training am Sonntag. Doch auch das war bei weitem nicht optimal!

Heuer war auch der Kurs durch den Regen beeinflusst und das wirkte sich bei mir so aus, dass zweimal die rote Flagge beim Training gehisst wurde und ich meinen Lauf jedes Mal stoppen musste, weil sich ein Rider verletzt hatte. Das heißt ich konnte keinen Lauf optimal durchfahren und das wirkte sich beim Rennen natürlich aus, Platz 37!

Next race, new chance!

Vom 11.-13.7.14 finden in Kirchberg /Tirol die österreichischen Meisterschaften statt.

See you

Boris

Vergangenes Wochenende fand der zweite europäische iXS-Cup auf der legendären Planai in Schladming statt. Ich kann durchaus sagen, dass es meine Strecke ist, denn hier ist meine zweite Heimat und die Planai kenne ich vom Downhill fahren bereits 10 Jahre, das heißt es gibt hier heuer für mich ein kleines Jubiläum.

288 Teilnehmer aus 24 Nationen waren in der Elite men am Start und diese gaben unter besten Bedingungen natürlich alles an Können. Die weltmeisterliche Strecke war bestens präpariert und das Wetter war abgesehen vom Freitag (nur Regen und für mich kein Training möglich), perfekt und die Strecke zwar äußerst schwierig, aber abwechslungsreich und besonders schnell.

Schon beim Seeding run am Samstag war mir klar, dass hier sehr gute Zeiten gefahren werden. Meine Startzeit war erst um 18 Uhr, dennoch konnte ich einen soliden Lauf runterbringen und mich auf den 8.Platz einreihen.

Am Sonntag waren die Bedingungen noch besser, blauer Himmel, viele Zuschauer, meine Startzeit aber auch wieder erst sehr spät! Leider verzögerte sich mein Start noch um einiges, weil knapp vor meinem Lauf zwei Downhiller schwer stürzten und diese zuerst versorgt werden mussten. Also noch fast eine Stunde warten! Ich konnte aber trotz dieser Ereignisse die Konzentration bewahren und Vollgas geben.

Meine Zeit beim Finallauf war noch besser als am Vortag. Ich hatte mein Bike sehr gut in der Hand, alles lief wir am Schnürchen und mit dem 7.Platz hatte ich ein sehr gutes Ergebnis eingefahren.

Es war ein perfektes Wochenende, weiter geht’s am kommenden Wochenende nach Val di Sole zum nächsten iXS-Cup!

Danke an mein Team (Sportsnut), an Radi und Hermann, an Sophie und Papa!


Ein Rennen in der Heimat ist immer etwas ganz Besonderes. Heuer fand im Rahmen des Out of Bounds Festivals des UCI-DH-Mountain Bike Weltcup Leogang/Saalfelden, bereits im Juni statt.

Der obere Teil der Strecke ist heuer neu ausgerichtet und man kann noch mehr Gas geben als noch im Vorjahr bei der WM. Die Kombination aus engen Kehren, Abschnitten in der Falllinie, extremen Wurzel- und Steinpassagen, dazwischen aber ordentliche Tretpassagen und Kurven mit 90-Gradwendungen, das ist halt Leogang!

Alle Riders, und es waren über 200 Elitefahrer am Start gaben vergangenes Wochenende ihr Bestes und man musste schauen, dass man unter die Top 80 hinein fuhr. Das klappte auch gut beim Seeding-Run am Samstag. Das Wetter war perfekt und die Strecke verdammt schnell. Sonntag war nach einem guten Training alles perfekt, die Reifenwahl die richtige und mein Bike war bereit, noch mehr herauszuholen als am Vortag.

Zwei Linien-bzw. Fahrfehler im oberen Bereich kosteten doch ein wenig an Zeit und so musste ich mich mit dem 56. Platz zufrieden geben. Die Fahrzeit war dennoch um 3 sec. schneller als am Samstag. Das Starterfeld war von den Zeiten her aber extrem nah bei einander.

Ein Dankeschön an mein SportsNut Team, die vor Ort waren und mich unterstützt haben, sowie an Radi meinen Betreuer und an Hermann, der für mich geschraubt hat.

Fotos: DieWaldfee